EmpowerED für Schulleitungen

Deine Schüler*innen wollen mitreden. Gib ihnen den Rahmen dafür!

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Das Problem

Viele Schulleitungen möchten ihren Schüler*innen mehr Mitgestaltung ermöglichen. Im Schulalltag fehlen dafür jedoch oft die Zeit, personellen Ressourcen und geeigneten Methoden.

Gleichzeitig engagieren sich Schüler*innen-Vertretungen mit großem Einsatz für ihre Schule. Häufig fehlt ihnen jedoch das Handwerkszeug, um die Anliegen ihrer Mitschüler*innen systematisch einzuholen.

Die Folgen sind spürbar: Viele junge Menschen erleben Schule als einen Ort, an dem ÜBER sie statt MIT ihnen entschieden wird. Dadurch geht wertvolles Potenzial verloren. Studien zeigen, dass das Erleben von Selbstwirksamkeit eng mit höherer Zufriedenheit, Motivation und Bildungserfolg zusammenhängt. Genau diese Erfahrung fehlt vielen Schüler*innen im Schulalltag.

Die Lösung

EmpowerED unterstützt Schulen dabei, echte Beteiligung einfach und wirksam umzusetzen. Schulleitungen setzen einen sehr klaren Mitbestimmungs-Rahmen und die Schüler*innen-Vertretungen übernehmen die Umsetzung. Mit professioneller Begleitung durch YEP lernen Schulsprecher*innen und ihre Teams, wie sie die Meinungen ihrer Mitschüler*innen einholen, Beteiligungsprozesse gestalten und Entscheidungen im Sinne der gesamten Schulgemeinschaft treffen können.

Dadurch entsteht keine zusätzliche Belastung für die Schulleitung. Stattdessen erhalten Schulen wertvolle Einblicke in die Bedürfnisse ihrer Schüler*innen und können ihre Schule zielgruppenorientiert weiterentwickeln.

Für die Schüler*innen entsteht die Erfahrung: Meine Meinung zählt. Ich kann etwas bewirken. So wird Beteiligung nicht nur sichtbar, sondern stärkt Selbstwirksamkeit, Verantwortung und das demokratische Miteinander an der Schule.

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Benefits für die Schule

  • Entlastung der Schulleitung: die Umsetzung erfolgt durch die Schüler*innen-Vertretung, mit professioneller Begleitung von YEP.
  • Fundierte Entscheidungsgrundlagen: Anliegen und Bedürfnisse der Schüler*innen werden strukturiert erhoben und ausgewertet.
  • Höhere Identifikation mit der Schule: Gestärkte Schüler*innenvertretung, erlebte Demokratiebildung für alle, besseres Schulklima, Partizipation als gelebte Schulkultur
  • Kompetente Schüler*innenvertretungen: Schulsprecher*innen lernen, Umfragen durchzuführen, Ergebnisse zu kommunizieren, Mitschüler*innen einzubinden und Anliegen professionell zu vertreten.
  • Besseres Schulklima: mehr Dialog, Transparenz und gegenseitiges Verständnis zwischen Schüler*innen, Lehrkräften und Schulleitung.
  • Sichtbarkeit Siegel „YEP Demokratieschule“, Präsentation bei der YEP Impact Show, APA-Presseaussendung, Website-Präsenz als Best Practice
  • Budget Bis zu 1.000 € Partizipationsbudget, kein Mehraufwand für die Schulleitung
  • Schulentwicklung & Pionierarbeit Pionierarbeit in Österreich, Strukturen, die bleiben, Leuchtturmprojekt für andere Schulen

Wie funktioniert es?

  • Juni – September: Deine Schule bewirbt sich
    Du wählst – mit Unterstützung von YEP – einen klaren Wirkungsrahmen.
  • Oktober: Schulsprecher*innenwahl & Onboarding
    Deine Schulsprecher*innen (2 pro Schule) werden für das Training angemeldet. YEP begleitet das Onboarding.
  • November: Demokratietraining & Umfragephase
    6.–8. November 2026, Wien: drei Tage hands-on Training, die Kosten für Anfahrt, Verpflegung und Unterkunft übernehmen wir. Danach führt deine Schüler*innenvertretung den Beteiligungsprozess bis zum 6. Dezember an deiner Schule durch – begleitet von YEP mit einem Coaching.
  • Dezember: Start Implementierung & Reflexion
    Ab 6. Dezember bis 23. Dezember 2026 wird die Umsetzung geplant und umgesetzt. YEP begleitet mit einem zweiten Coaching.
  • Jänner: Präsentation bei der YEP Impact Show
    Jänner 2027: Deine Schule stellt ihr Projekt öffentlich vor – mit APA-Presseaussendung und Auszeichnung als YEP Demokratieschule.

Der Wirkungsrahmen – was du freigibst

Wirkungsrahmen:
Die Schulleitung definiert, was an der Schule verbindlich umsetzbar ist (z.B. Festlegung eines schulautonomen Tages, Regelungen zur Kleidung). Die Schulsprecher*innen gestalten daraus einen Beteiligungsprozess, in den alle Schüler*innen einbezogen werden. Das Ergebnis wird anschließend verbindlich umgesetzt.

Option 1 – Abstimmung zu Datum oder Uhrzeit deine Schulsprecher*innen entwickeln 2-3 Vorschläge für die Gestaltung eines schulautonomen Tags oder für den Schulbeginn und holen die Meinung aller Schüler*innen ein. Das Ergebnis der Abstimmung wird umgesetzt.
Dein Commitment: Du gibst einen schulautonomen Tag/die Uhrzeit des Schulbeginns frei und sagst verbindlich zu, das Abstimmungsergebnis umzusetzen.

Option 2 – Schulbuffet Deine Schulsprecher*innen führen eine strukturierte Befragung zum Buffet-Angebot durch und übergeben das Ergebnis an dich und die Buffet-Betreiber*in. Eine konkrete Änderung wird umgesetzt.
Dein Commitment: Du bindest die Buffet-Betreiber*in ein und sagst verbindlich zu, eine Änderung auf Basis des Feedbacks umzusetzen.

Option 3 – Schulraum gestalten Deine Schulsprecher*innen erheben den Bedarf unter allen Schüler*innen und gestalten gemeinsam einen Bereich der Schule neu – Pausenhof, Aufenthaltsraum, Gang, Toiletten oder Leerstand.
Dein Commitment: Du gibst einen Bereich frei und stellst das Partizipationsbudget (bis 1.000 €) zur Verfügung.

Option 4 – Kleidervorschriften Deine Schulsprecher*innen führen eine strukturierte Befragung zu Kleidungsvorschriften durch und übergeben dir das Ergebnis. Eine konkrete Änderung wird umgesetzt.
Dein Commitment: Du sagst verbindlich zu, eine Änderung auf Basis des Feedbacks umzusetzen.

Option 5 – Dein Projekt Du hast an deiner Schule ein konkretes Thema, bei dem Schüler*innen mitreden sollen? Dann entwickeln wir gemeinsam einen passenden Rahmen. Wichtig ist, dass der Handlungsspielraum vorab klar und verbindlich vereinbart ist.
Dein Commitment: Du definierst gemeinsam mit uns und deinen Schulsprecher*innen vorab schriftlich: Was darf entschieden werden? Innerhalb eines realistischen Zeitraumes wird die Änderung verbindlich durchgeführt.

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Erfolgreiche Beispiele

Schulen, die echte Beteiligung ermöglichen, erleben wie es sich anfühlt, wenn Schüler*innen Verantwortung übernehmen – und stolz auf das sind, was sie gemeinsam bewegt haben.

Demokratieschule Wien Mit dem Programm „Demokratieschule Wien“ gestalteten Schüler*innen aktiv ihren neuen Schulhof mit – ein sichtbares Ergebnis echter Beteiligung. [Quelle: Bildung Wien]

https://www.bildung-wien.gv.at/service/Presse/Presseaussendungen/Mit-der-Demokratieschule-Wien-zum-neuen-Schulhof.html

Jetzt bewerben!

Fünf Schulen. Ein Programm. Echte Wirkung. Die Bewerbungsphase startet Mitte Juni 2026. First come, first served.

Du hast Fragen?

Wir freuen uns auf ein persönliches Gespräch.
Aurelia Brida
a.brida@yep-austria.org

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EmpowerED ist ein Programm von YEP – Stimme der Jugend, gefördert von der FFG.

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